Clean the Ocean

Jedes Jahr landan fast 10 Millionen Tonnen von Plastikmüll in den Weltmeeren. Dadurch treten erhebliche Schäden für unsere Erde und auch für uns auf. Um diesem Problem Einhalt zu gebieten, müssen Industrie, Politik und auch wir, als Verbraucher, gemeinsam handeln.

Clean the Ocean Game

Um was geht es hier?

Im Jahr 2050 soll es mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben. Unsere Meere zählen bereits jetzt mit zu den dreckigsten Orten unserer Welt. Vieles davon sehen wir nur nicht. Aktuell sind von der Plastikflut schon weit mehr als 600 verschiedene Tierarten betroffen. Alarmierende Zahlen, wenn man bedenkt, dass Tiere Plastikmüll oft mit Nahrung verwechseln. Indem Vögel ihre Kinder füttern, die sich noch nicht einmal selbst um ihre Nahrung kümmern können, gelangen diese Giftstoffe schon in die Mägen der kleinsten Lebewesen.

Nachdem Plastik und Kunststoff in ein Gewässer geraten sind, schwimmen sie dort nicht etwa auf der Oberfläche. Inzwischen wissen wir, dass sich knapp 70 Prozent dieses Mülls auf dem Meeresboden oder auch in tieferen Wasserschichten ansammelt. Wenn man bedenkt, dass manche Kunststoffteile über 500 Jahre benötigen, um sich zu zersetzen, sind das gigantische Mengen, die sich dadurch stündlich weiter ansammeln. Da an der feinen und offenen Struktur von Plastik auch Bakterien und Viren anhaften können, wird die Gefahr, die davon ausgeht, noch um einiges größer.

Wie der Müll ins Meer kommt:

Der größte Teil des maritimen Mülls stammt vom Land. Hierbei handelt es sich zum einen um sorglos weggeworfenen Müll, aber auch um jenen, der durch Industrie und unser alltägliches Leben in unsere Meere gerät. Selbst der Abrieb von Autoreifen und feinste Teile, die sich beim Waschen unserer Kleidung lösen, sind ein enormes Problem. Wenn man alleine das Jahr 2016 betrachtet, sind im Schnitt pro Kopf in Deutschland knapp 220 kg Verpackungsmüll produziert worden. Leider gerät auch hier ein Teil des Mülls in unsere Meere. Selbst beim Export unseres schwer zu recycelnden Mülls in andere Länder, gelangt Plastik in die Gewässer.

Was man dagegen tun kann, ist teilweise sehr leicht, wenn man seinen eigenen Konsum und seine Gewohnheiten hinterfragt. Wie nötig ist es zum Beispiel, dass wir Einwegplastik (Single-use-plastic) benutzen? Mittlerweile gibt es sehr viele Alternativen. Diese schonen die Umwelt und können sogar Spaß machen.

Um die Aufmerksamkeit auf das Problem zu richten, haben sich einige Mitglieder des Plastikfrei Clubs zusammen getan und ein kleines Spiel gebastelt. Ziel ist es, Müll aus dem Ozean zu angeln und Tiere zu retten. Wir sind alle sehr stolz und dankbar für die Mühe, die hier aufgebracht wurde. Probiere es einfach mal aus und rette unser digitales Meer.

Viel Spaß dabei!

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