Mach mit und Lebe ohne Plastik!

Leben ohne Plastik

Immer mehr Menschen reduzieren den Plastikverbrauch in ihrem Alltag. Es gibt einige clevere Ideen, die wir alle unter einem Dach gesammelt haben.┬áDiese Tipps helfen dir, Plastikm├╝ll zu vermeiden, der in unseren Meeren landen und damit Delfine, Schildkr├Âten und andere Tiere t├Âten kann.

Warum plastikfrei leben ?

Wir sind umgeben von Kunststoffen. Ohne dar├╝ber nachzudenken wurde Kunststoff f├╝r uns zu einem allt├Ąglichen Begleiter. Wir tragen ihn in unserer Kleidung und Schminke auf der Haut, wir transportieren unsere Lebensmittel darin und wir nehmen ihn auch in Form von Mikroplastik durch unsere Nahrung auf.

Selbst in der Luft und in den Filtern von Zigaretten findet man sie. [Wenn Du mehr dar├╝ber erfahren willst, wo wir ├╝berall mit den kleinen Plastikpartikeln in Kontakt treten, findest du mehr Infos in den weiteren Bereichen.] H├Ârt sich in Zeiten des Abgasskandals nicht bedrohlich an oder vielleicht doch? Kunststoffe sind in den meisten F├Ąllen so geschaffen, dass sie sich nicht selbst biologisch abbauen k├Ânnen. Sie zerfallen lediglich in immer kleinere Partikel, die sich so ungehindert ausbreiten k├Ânnen. Bisphenol A auch bekannt unter dem Namen BPA ist ein chemisches Syntheseprodukt.

Bei uns Menschen reichen schon kleinste aufgenommene Mengen, die zu Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, St├Ârungen der Schilddr├╝senfunktion, Entwicklungsst├Ârungen (insbesondere bei Kindern) und auch zur Unfruchtbarkeit beitragen.

BPA ist nur eines von zahlreichen Erzeugnissen, mit ├Ąhnlichen Auswirkungen auf uns. Und diese Stoffe finden wir unter anderem in zahlreichen Verpackungen von Lebensmitteln. Es ist diesen Giftstoffen sogar problemlos m├Âglich, bis zur Plazenta der Frau durchzudringen und die noch ungeborenen Kinder zu beeintr├Ąchtigen. Auch das Risiko von Unfruchtbarkeit, Fortpflanzungssch├Ąden, Brustkrebs bis hin zu Herzkrankheiten werden massiv erh├Âht.┬áUnd dann ist da noch die Umwelt, die unter unserer massenhaften Plastikproduktion leidet.

Plastikfrei leben und Zero Waste

Plastikfrei leben und Zero Waste bedeutet zuerst einmal dir bewusst zu machen, welche Folgen Plastik in seiner Verwendung und nach dem Wegwerfen hat.

Nimm dir einfach mal eine Stunde Zeit, laufe durch einen Supermarkt und schau dir das Sortiment an. Stell dich, wenn du m├Âchtest, ┬áauch mal vor die┬áK├╝hltheke, laufe durch die verschiedenen G├Ąnge, lies die Verpackungen und stelle dir eine Frage: Will ich meine Lebensmittel wirklich von all dem Plastik verpackt haben? Wenn dich dieser Gedanke ber├╝hrt, bist du bei dem Thema genau richtig! Leben ohne Plastik und Zero waste bedeuten Kontrolle ├╝ber das, was du zu dir nimmst und bewusstes Umdenken durch Einsicht. Es bedeutet nicht, dass du irgendetwas musst und auch nicht, dass du ein schlechter Mensch bist, wenn du Plastik verwendest. Vielmehr bedeutet es, einen verantwortungsbewussten Umgang mit seiner Umwelt und schlie├člich auch mit sich selbst zu entwickeln. Warum solltest du deinem K├Ârper unn├Âtige Giftstoffe zuf├╝hren, die auch noch in der Natur landen und dort zur Lebensbedrohung f├╝r Tiere und Pflanzen werden?

Liebe unseren Planeten genauso wie du dich auch liebst, denn nicht nur wir leben hier, sondern auch zahlreiche Tierarten und unsere Kinder und deren Kinder. Plastikfrei Leben und Zero Waste bedeutet genau daf├╝r stark zu sein und das Leben nicht durch Konsum zu zerst├Âren. Zero Waste zu verstehen ist dagegen ganz einfach, es bedeut einfach keinen M├╝ll zu produzieren. Also auch nichts zu kaufen oder anzunehmen,
bei dem durch und nach der Verwendung M├╝ll entsteht. Ohne Plastik leben beginn in deinem Kopf.

Wieso ist Plastik schlecht f├╝r die Umwelt?

Die Plastikt├╝ten, die auch heute noch nach einmaliger Benutzung im M├╝ll landen, t├Âten jedes Jahr mehr als 100.000 Meeresschildkr├Âten, die den M├╝ll im Ozean mit Nahrung verwechseln. Ein verl├Ąsslicher Indikator daf├╝r, wie Plastik uns enorm sch├Ądigt, ist das Plastik in uns. Wir nehmen es durch Nahrung auf, wir atmen es ein, wir schlucken es beim Schwimmen im Urlaub und sogar ├╝ber unsere Haut nehmen wir und alle anderen Lebewesen Mikroplastik auf. Selbst in Blut und Stuhl wurde es bereits nachgewiesen.

F├╝r die Herstellung von Plastikt├╝ten werden jedes Jahr tausende Tonnen Schadstoffe freigesetzt,┬ádie den Himmel verschmutzen und den Treibhauseffekt f├Ârdern.

Wenn man alleine die Plastikt├╝ten die j├Ąhrlich im Vereinten K├Ânigreich Gro├čbritannien und Nordirland verbraucht werden verbieten w├╝rde, w├Ąre der Effekt genauso gro├č wie 18.000 Autos weniger auf den Stra├čen. Eine Studie von Greenpeace hat herausgefunden, dass weltweit mehr als 200 kg Plastikm├╝ll in die Meere geworfen werden. Das sind ├╝ber 17.280.000 kg pro TAG. Die Folgen davon sind vermutlich noch weitaus schlimmer, als wir aktuell annehmen. Die Rede ist von Plastikm├╝llstrudeln die im Meer entstehen. Einer davon hat nach Sch├Ątzungen die vierfache Gr├Â├če von Deutschland. Dadurch sterben unz├Ąhlige Tiere, die das Plastik im Wasser essen oder sich daran erdrosseln. Beides f├╝hrt zum Erstickungstod, der oft von schmerzhaften Entz├╝ndungen begleitet wird.

Hast du schonmal davon geh├Ârt, dass sich Krankheitserreger an Mikroplastik haften und diese gebunden durch die ganze Welt transportieren? Das ist keine Gefahr die eintreten k├Ânnte, sondern sie ist real und es passiert bereits. Kein Quarant├Ąnegebiet der Welt kann gesch├╝tzt werden, wenn die Verschmutzung unserer Ozeane weiter zunimmt.

Auch unsere Nahrungskette ist betroffen, von Veganern bis zu Menschen die Fisch und Fleisch essen – Mikroplastik wird von Pflanzen durch den Boden und die Luft genauso aufgenommen, wie Fische kleinstes Mikroplastik aufnehmen. Das bedroht nicht nur die Pflanzen und Tiere, sondern dadurch auch uns Menschen. Hier gibt es mehr Infos.

 

Was bringt dir ein plastikfreies Leben ?

Wenn Du wissen willst, wie es ist ohne Plastik zu leben bedeutet das deine Gewohnheiten nach einer neuen Philosophie auszurichten.

Du bildest dich also selbst aus, und zwar so, das es zu Deinem Leben passt. Es ist absolut nicht zielf├╝hrend dich einem System zu unterwerfen, das nicht dein eigenes ist und dir dabei hilft, deinen Weg zu finden.

Fange also so an, wie du es f├╝r richtig h├Ąltst. Jeder der sich mit einem Leben ohne Plastik besch├Ąftigt, kann schrittweise mehr dazu lernen. Zu Beginn ist es sehr wichtig, dass du ├╝ber Dich und Deinen Alltag nachdenkst. Wie sieht deine Einkaufsgewohnheit aus, wie transportierst und lagerst du deine Lebensmittel und vor allem, wie kannst du es planen, nicht von den verpackten Produkten abh├Ąngig zu sein. Das Motto, Zeit ist Geld f├╝hrt hier automatisch dazu, das man in Plastik Verpacktes kauft. F├╝r die Industrie ist das gut, f├╝r dich als Verbraucher weniger. Du kaufst verpackte Kleinmengen f├╝r zwischendurch, weil Du es gewohnt bist und die Auswahl scheint unglaublich gro├č. Je intensiver man sich mit dem plastikfreien Leben befasst, umso mehr Alternativen wirst du allerdings auch finden. Mach niemals mehr als du gerade kannst und f├╝hle dich auch niemals gezwungen! Du vermeidest Plastik, weil du es willst, nicht weil man es von dir erwartet!

Nimmst Du dir kleine Etappen vor in denen du schrittweise lernst wie Plastikm├╝ll vermieden werden kann, erh├Âht das auch die Erfolgsquote und beugt der Frustration vor. Am besten suche dir einen Plastik-frei.club und profitiere von einer starken Gemeinschaft. Tipps, die Du hier erf├Ąhrst sind schon mehrfach erprobt und lassen sich auch in den meisten F├Ąllen sehr leicht umsetzen. Ein beliebter Tipp f├╝r den Anfang: Sammele den Plastikm├╝ll eines Monats in einem gro├čen Glas und wiege den Inhalt. So siehst du, wie du Schritt f├╝r Schritt weniger Plastikm├╝ll verbrauchst und entwickelst auch ein gutes Gef├╝hl f├╝r unn├Âtigen Verpackungsm├╝ll.

Und das wichtigste zum Schluss, lasse Dich nicht entmutigen, wenn du mal etwas mehr verbraucht hast. Als Mitglied im Plastik-frei.club lernst du langfristig dein Leben ohne Plastik zu planen und optimierst so deinen Plastikverbrauch im Alltag. Mit jedem bewusst eingesparten Plastikteil tust du etwas gutes f├╝r deine Umwelt!

plastikfrei Leben und dein Umfeld

Menschen, die einen plaskstikfreien Lebensstil verfolgen und versuchen Plastikm├╝ll zu vermeiden, tun dies aus innerer ├ťberzeugung und aus Liebe zu Ihrer Umwelt und sich selbst.

Noch sind wir eine kleine Gemeinschaft die eine umweltschonende Art zu leben bevorzugt und leider trifft das gelegentlich auf das Unverst├Ąndnis einzelner. Auch wenn du durch dein Plastikfreies leben niemanden auf die F├╝├če treten m├Âchtest f├╝hlen sich manche leider davon angegriffen. Immerhin verzichtest du zugungsten eines h├Âheren Wohls auf vieles, das zu einem konsumorientierten Alltag z├Ąhlt. – und das auch noch aus leicht nachvollziehbaren Gr├╝nden. Doch lass dir gesagt sein, solltest Du dich in einer solchen Situation wiederfinden, das was du zu h├Âren bekommst ist im wesentlichen nur die Reaktion eines schlechten┬á Gewissens beim Aufeinandertreffen einer „ich kaufe ohne R├╝cksicht auf Verluste“ Mentalit├Ąt mit der die Plastik ablehnt. Oft entsteht in den K├Âpfen der Gedanke, Leute die┬á ohne Plastik leben halten sich f├╝r bessere Menschen oder versuchen mir als normalen┬á Konsumenten zu zeigen wie ich zu leben habe. Doch das ist falsch !

Es gibt keine Guten und schlechten Menschen, sondern nur unterschiedliche Ansichten des Lebens.

Du alleine kannst schon viel bewirken doch in der Gemeinschaft aller sind deinen M├Âglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Sehr oft wirst du es auch erleben, dass dich Leute neugierig ansprechen und dich begeistert┬á nach deiner Erfahrung fragen. Und das ist auch gut so. Die Zahl der Menschen,
die sich f├╝r ein Leben ohne Plastik entscheiden steigt von Tag zu Tag. Und damit┬á auch das Bewusstsein dar├╝ber, wieso es so wichtig ist auf seinen ├Âkologischen Fu├čabdruck zu achten. Alleine der Beitrag, den du leistest, wenn du jemanden davon erz├Ąhlst ist unbezahlbar und wichtig. Erz├Ąhle ihm auch vom plastik-frei.club und teile unsere Beitr├Ąge gerne auch auf deinen social medias. Information schafft Verst├Ąndnis und Verst├Ąndnis ist die Basis f├╝r Ver├Ąnderung. Je mehr Menschen lernen auch nur unn├Âtige┬á Verpackungen zu vermeiden, umso ges├╝nder ist unsere Welt von morgen.
Dabei hilft dir und allen Menschen, die du begeistern kannst, das kostenfreie plastik-frei.club tutorial in dem du individuelle Tipps bekommst, die du f├╝r
Deinen Alltag nutzen kannst.

 

Plastikverbot weltweit

Ein erster Erfolg wurde dieses Jahr erzielt. Die plastik-frei.club Community freut sich ! Laut der EU-Komission produzieren alleine wir Europ├Ąer mindestens 25 Millionen Tonnen Plastikm├╝ll, was nun endlich auch zum Umdenken und auch zum Handeln f├╝hren wird.

Ab 2021 soll das Plastikverbot zwar erst in Kraft treten – betrifft vorerst folgende Gegenst├Ąnde:

  • Plastikstrohhalme
  • Plastikbesteck
  • Plastikteller
  • d├╝nne Plastikt├╝ten
  • Luftballonst├Ąbe
  • R├╝hrst├Ąbchen f├╝r Kaffee
  • Wattest├Ąbchen aus Plastik
  • Getr├Ąnkeverpackungen aus erweitertem Polystyrol und weitere Kunststoff Wegwerfprodukte

Dar├╝ber hinaus stimmten die Parlamentarier auch daf├╝r, den Verbrauch von weiteren Einweg-Plastik-Produkten, wie auch Plastikbecher, bis 2025 um 25 % zu senken. Was ist deine Meinung dazu ? Sind 25 % ein Anfang oder viel zu wenig ?

Was im Vorfeld jetzt noch erfolgen muss, ist ein Kompromiss zwischen den ausgebliebenen Mitgliedsstaaten. (lies hier mehr und abonniere den plastik-frei.club newsletter um auf dem neusten Stand zu bleiben.

In der sogenannten Plastikstrategie wurden dar├╝ber hinaus noch weitere Ziele und weitere Pl├Ąne zur Eind├Ąmmung von Kunststoffabf├Ąllen niedergeschrieben. was sonst noch beschlossen wurde, was das f├╝r unsere Meere und die Industrie bedeutet.

Die Deutsche Umwelthilfe fordert aktuell das Einf├╝hren einer gesetzlich verpflichtenden Abgabe von 20 Cent auf jede Einweg-Plastikflasche. Mit den Geldern, die dadurch eingenommen werden soll dann der Ausbau von Mehrweg-Systemen finanziert werden. Es bleibt zu hoffen, dass dabei kein weniger bedenkliches Plastik verwendet wird, sondern der Weg hin zu vollst├Ąndig biologisch abbaubaren Materialien geht. Was die Politik dabei nicht aus den Augen verlieren sollte ist, dass wir nach wie vor Plastikm├╝ll in gro├čen Mengen exportieren. In Zahlen hei├čt das, 2018 haben deutsche Firmen tausende Tonnen Plastikm├╝ll nach Malaysia verschifft.

Recycling geht anders!

Was macht der Rest der Welt ?
Wenn du wissen willst, welches Land bereits jetzt die h├Ąrtesten Strafen f├╝r das Verwenden einer Plastiktasche hat und wieviele Jahre die Bewohner dieses Landes f├╝r die H├Âchststrafe arbeiten m├╝ssen, lies auf der n├Ąchsten Seite weiter. Du wirst ├╝berrascht sein, wie andere L├Ąnder beim Thema Plastikverbot im Vergleich zu Deutschland abschneiden und wer die Gr├╝ne Nase ganz weit vorne hat.

Plastik im Stra├čenbau

Was sind Stra├čen aus Kunststoff ? Wie es der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Stra├čen, die entweder vollst├Ąndig aus Kunststoff bestehen oder mit einer Beimischung von anderen Materialien. Erste Pl├Ąne f├╝r diese Stra├čen gibt es bereits. Indien hatte bereits im Jahr 2016 knapp 33.000 KM der Plastikstra├čen im Einsatz. Der Gedanke dahinter, das Plastik f├╝r diese Stra├čen soll aus┬á Recyclingverfahren gewonnen werden.

Die weltweite Verschmutzung durch Plastik ist ein stark wachsendes globales Problem , und die Recyclingraten f├╝r Kunststoff sinken weltweit. Die Idee weggeworfenene Kunststoffe zu verwenden um Stra├čen zu bauen wird┬á seit fast 2 Jahren au├čerhalb Deutschlands durch virale Videos als die L├Âsung┬á unseres Plastikproblems dargestellt. Aber ist die Verwendung von Kunststoff f├╝r Stra├čen eine praktikable L├Âsung f├╝r unsere globale Plastikverschmutzungskrise?

Immerhin werden auch Plastikstra├čen durch Fahrzeuge und deren Gummireifen abgerieben. Das f├╝hrt dass zu enormen Mengen von Mikro- und Nanokunststoffteilchen in Form von Plastikfeinstaub. Von da aus gelangt der gef├Ąhrliche Abrieb durch die Aufwirbelungen dann entweder in unserer Grundwasser, in unsere W├Ąlder oder auch in unsere St├Ądte und damit auch in uns selbst.

Die unterschiedlichen Luftstr├Âmungen dienen dabei als idealer Transportweg.┬á Einmal in der Luft ist der Plastik Feinstaub auch nicht mehr so leicht aufzuhalten und es ist nicht sicher, welche globalen Folgen das haben wird. Denn eines ist sicher: Die Partikel werden zu Boden gehen. Werden wir uns dann mit Begriffen wie Plastikregen auseinander setzen m├╝ssen ?

Sicher ist, das w├╝rde unser derzeitiges Plastikproblem, dass schon viel zu gro├č ist deutlich in den Schatten stellen.┬á Welches Ausma├č das haben wird, wird davon abh├Ąngen, welche Polymermischungen verwendet werden und welche Additive dabei verwendet werden. Dieses Mischverh├Ąltnis entscheidet dann ├╝ber den Toxischen Grad, hei├čt es. Hei├čt also: fast nicht giftig ?, halbgiftig oder sollte man besser vermeiden Giftig ?

Wenn Du bei dem Thema am Ball bleiben willst,  findest du wie  immer aktuelle News rund um das Thema im Newsletter.

Wo ist ├╝berall Plastik enthalten?

Kunststoff im Alltag wird viel zu oft ├╝bersehen. Wer denkt schon┬á beim Kauen eines Kaugummis daran, auf was er da eigentlich genau rum kaut. Plastik hat unsere Welt so schnell erobert wie kein anderes k├╝nstlich hergestelltes Material. Mittlerweile ist die unsichtbare Gefahr Bestandteil der meisten produzierten G├╝ter weltweit. Wen wundert es da schon, dass wir┬á so stark abh├Ąngig geworden sind, dass uns Menschen erst viel zu sp├Ąt bewusst wurde, welche tats├Ąchlichen Gefahren mit der Verwendung von Plastik auftreten.

Ein Beipackzettel auf dem steht „Achtung, durch die ma├člose Verwendung von Plastik gef├Ąhrden sie das Leben aller Organismen“ ├Ąhnlich wie die Schockbilder der Zigarettebschachteln w├Ąre eine sinnvolle Erg├Ąnzung.

Auch waren die M├Âglichkeiten der Analyse zur damaliger Zeit bei weitem nicht so ausgereift wie sie es heute sind. Was nur die Frage aufwirft, wieso ein Produkt zum meist verwendeten Material┬á der Welt werden kann, ohne dabei auf seine Folgen untersucht zu werden. Hier ist generell ein Umdenken erforderlich! Keine Revolution oder Entwicklung kann vorteilhaft sein, wenn die kurzfristigen Vorteile einer schnellen Verf├╝gbarkeit durch die langfristigen Nachteile ├╝berstrahlt werden.

Mikroplastik ist auch nicht nur ein Ergebnis des Zerfalls von Plastik in immer kleinere Teile, es wird auch bewusst von einigen Herstellern beigemischt, um die Potenz ihrer Produkte zu verbessern. Es werden auch heute noch manche Zahncremes, Peelings, Duschgels, Make-Ups und zahlreiche weitere K├Ârperpflegeprodukte ein Mikroplastikanteil beigemischt. Selbst in Kontaktlinsenpflegemitteln. Auch wenn viele Produzenten die Verwendung von Mikroplastik schon stark eingeschr├Ąnkt haben, wird immer noch Geld investiert um diese Produkte zu verbessern anstatt sich um Alternativen zu bem├╝hen. Durch das Bekanntwerden und das anstehende Plastikverbot erhoffen sich viele Experten eine breitere Kommunikation und Aufkl├Ąrung. Die Macht liegt┬á bei uns als Kunden. Vermeidest du den Kauf dieser Produkte, zwingst du mit der Unterst├╝tzung Hunderttausender die Hersteller dazu, Alternativprodukte zu verwenden und auch nach diesen weiter zu forschen.

Wenn du genau wissen willst, um welche Marken
und Produkte es sich handelt und wie viele Du davon selbst zu hause hast, kannst
du dir hier eine Ausf├╝hrliche Liste herunter laden.

Von Kaugummi ├╝ber Kleidung zu Teebeuteln und Zigarettenfiltern, hier erf├Ąhrst du was bei der Herstellung verwendet wird und wieviel Liter Wasser zur Herstellung eines
Hemdes verbraucht werden. Kleiner Tipp, es ist mehr als Du in einem Jahr trinkst!

Komm in den Plastikfrei Club

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

„Dalai Lama“

Der Plastikfrei Newsletter

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